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Kernspintomographie (Magnetresonanztomographie, MRT)

Schnittbilder des Körpers werden mit Hilfe von Magnet- und Hochfrequenzfeldern erstellt. Daher entsteht bei der Untersuchung keine Strahlenbelastung. Zusätzlich ergeben sich Vorteile durch eine bessere Differenzierung von Weichteilstrukturen und beliebig wählbare Schichtrichtungen. 

In unserem Zentrum stehen 4 hochmoderne MRT-Geräte mit unterschiedlichen Feldstärken zur Verfügung (3 Tesla: Siemens Magnetom Skyra, 1,5 Tesla: Siemens Magnetom Aera und Magnetom Espree. General Electric Signa).

Die Untersuchungszeit (Verweildauer im Gerät) beträgt in den meisten Fällen ca. 20 Minuten. Lediglich bei komplexen Fragestellungen kann die Messzeit bis 45 Minuten und mehr betragen.

Die wichtigsten Anwendungsbereiche der MRT umfassen:

  • Gehirn und Rückenmark (Zentrales Nervensystem), Hals
  • Gesamter Bewegungsapparat mit Wirbelsäule und Gelenken (Schulter, Ellenbogen, Hand, Hüfte, Knie, Sprunggelenk, kleine Gelenke)
  • Direkte MR-Arthrographie
  • Organe im Bauchraum, Retroperitoneum und Becken
  • Prostata
  • Blutgefäße (MR-Angiographie)
  • Weibliche Brust (Mamma-MRT)
  • weitere Anwendungsbereiche finden Sie auf unserer MRT und CT Indikationsliste

Die Ergebnisse der Untersuchung werden nach Anfertigung der Aufnahmen mit Ihnen besprochen. Die Bilder bekommen Sie gleich mit. Der schriftliche Befundbericht liegt mit Hilfe der digitalen Faxübertragung oft schon am selben Tag Ihrer behandelnden Ärztin oder Ihrem behandelnden Arzt vor.

In der Rubrik Untersuchungsvorbereitung finden Sie Informationen zur Vorbereitung, Aufklärungsbögen und eine Indikationsliste.

Halboffene Kernspintomographie (MRT)

Sowohl in unserem Zentrum als auch in der Filiale Gräfelfing stehen Ihnen mit den Geräten Espree und Aera so genannte halboffene Magnetresonanztomographen zur Verfügung. Gegenüber konventionellen MRT-Geräten verfügen diese über einen wesentlich breiteren Tunnel, der einen CT-ähnlichen Komfort bietet, sowie eine kürzere Bauart. Im Gegensatz zu so genannten offenen MRT-Geräten, die nur eine Feldstärke von 0,2 und 1 Tesla haben, bieten die halboffenen Geräte eine Feldstärke von 1,5 Tesla. Somit sind im halboffenen MRT auch anspruchsvolle hochauflösende Untersuchungen möglich.

Der Komfort während der Untersuchung ist damit gegenüber anderen Geräten deutlich gesteigert.

Ein besonderer Vorteil besteht für Patienten mit Platzangst (Klaustrophobie), mit eingeschränkter Bewegungsfähigkeit sowie für adipöse Patienten.

In vielen Fällen ist eine Positionierung des Kopfes außerhalb des Gerätes möglich (z. B. Untersuchungen von Knie- und Sprunggelenk), bei Untersuchungen der Hüfte oder Lendenwirbelsäule ist der Kopf am Rand der Öffnung des Gerätes.

Bei Untersuchungen des Kopfes, der Halswirbelsäule (HWS) oder der Schultern, bei denen der Kopf innerhalb des Magnetresonanztomographen platziert sein muss, verbleibt über dem Gesicht ein Freiraum von ca. 30 cm. Bei sehr ausgeprägter Platzangst besteht nach Rücksprache gegebenenfalls auch die Möglichkeit die Untersuchung mit Sedierung oder im CT durchzuführen.

Gerne können Sie uns bei der telefonischen Terminvereinbarung über Ihre besonderen Anforderungen informieren und wir besprechen gemeinsam die für Sie optimale Untersuchungsmöglichkeit.