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Informationen zur Kontrastmittelgabe

Kontrastmittelgabe und Nierenfunktion (MRT und CT)

Bei der Computertomographie (CT) mit jodhaltigen i.v.-Kontrastmitteln und bei der Kernspintomograhie (MRT) mit gadoliniumhaltigen Kontrastmitteln gelten bestimmte Regeln bei Patientinnen und Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion.

Für die Entscheidung, ob eine Kontrastmittelgabe möglich ist, kann die glomeruläre Filtrationsrate nach Cockroft-Gault berechnet werden. Bei einer GFR unter 30 ml/min ist eine KM-Gabe nicht möglich.

Körpergewicht: kg
Alter: Jahre
Serumkreatinin: mg/dl
Geschlecht:
 
GFR (Cockcroft-Gault): ml/min

Die endgültige Entscheidung zur Untersuchung trifft der zuständige Arzt in der Praxis. Von der hier zur Verfügung gestellten Berechnungsformel kann keine Therapieentscheidung abgeleitet werden.

Kontrastmittelgabe und Schilddrüsenfunktion (bei jodhaltigen Kontrastmitteln für Röntgen und CT)

TSH basal (Laborwert) muss vor der Gabe jodhaltiger Kontrastmittel vorliegen. Der Messwert sollte maximal 3 Monate alt sein und kann beim Hausarzt bestimmt werden.

Ein erniedrigter TSH-Wert deutet auf eine Überfunktion der Schilddrüse hin. Die Gabe jodhaltiger Kontrastmittel ist dann nur nach vorheriger medikamentöser Blockierung der Schilddrüse möglich.

Normwerte für TSH basal werden bei verschiedenen Labors unterschiedlich angegeben. Die Grenzwerte sind auf dem Befundbericht des Labors vermerkt.

Verhalten bei bekannter Kontrastmittel-Allergie

Bei bereits bekannten, manifesten Kontrastmittelallergien (MRT- und CT-Kontrastmittel) kann keine Kontrastmittelgabe im ambulanten Umfeld erfolgen.

Bei bekannten leichten Kontrastmittelreaktionen (leichter Hautausschlag, leichte Übelkeit) kann unter Umständen eine Kontrastmittelgabe nach entsprechender Prämedikation erfolgen.