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Kernspintomographie (Magnetresonanztomographie, MRT)

Die strahlungsfreie Untersuchung mittels Magnetfeldern wird kurz MRT oder MR genannt. Mit der Magnetresonanztomographie lassen sich nahezu alle Körperteile und Organe für diagnostische Abklärungen von Beschwerden und Erkrankungen darstellen. Eine MRT Untersuchung bei uns im RZM München ist schmerzfrei, benötigt für gute Bilder jedoch etwas Zeit.

MRT - keine Strahlenbelastung

Schnittbilder des Körpers werden mit Hilfe von Magnet- und Hochfrequenzfeldern erstellt. Daher entsteht bei der Untersuchung keine Strahlenbelastung. Zusätzlich ergeben sich Vorteile durch eine bessere Differenzierung von Weichteilstrukturen und beliebig wählbare Schichtrichtungen. 

In unserem Zentrum stehen 5 hochmoderne MRT-Geräte mit unterschiedlichen Feldstärken zur Verfügung (3 Tesla: 2x Siemens Magnetom Skyra und 1x Magentom Lumina; 1,5 Tesla: Siemens Magnetom Aera und Magnetom Espree).

Die Untersuchungszeit (Verweildauer im Gerät) beträgt in den meisten Fällen ca. 20 Minuten. Bei komplexen Fragestellungen kann die Messzeit bis zu 45 Minuten und mehr betragen.

Die Ergebnisse der Untersuchung werden nach Anfertigung der Aufnahmen mit Ihnen besprochen. Die Bilder bekommen Sie gleich mit. Viele Überweiser nutzen auch bereits die digitale Bildübertragung in Echtzeit. Der schriftliche Befundbericht liegt in der Regel am selben Tag Ihrer behandelnden Ärztin oder Ihrem behandelnden Arzt vor.

Die wichtigsten Anwendungsbereiche der MRT umfassen:

  • Gehirn und Rückenmark (Zentrales Nervensystem), Hals
  • Gesamter Bewegungsapparat mit Wirbelsäule und Gelenken (Schulter, Ellenbogen, Hand, Hüfte, Knie, Gelenke)
  • Direkte MR-Arthrographie
  • Organe im Bauchraum, Retroperitoneum und Becken
  • Prostata
  • Blutgefäße (MR-Angiographie)
  • Weibliche Brust (Mamma-MRT)
  • weitere Anwendungsbereiche finden Sie auf unserer MRT und CT Indikationsliste

In der Rubrik Untersuchungsvorbereitung finden Sie Informationen zur Vorbereitung, Aufklärungsbögen und eine Indikationsliste.


Halboffene Kernspintomographie (MRT)

Ein besonderer Vorteil besteht für Patienten mit Platzangst (Klaustrophobie), mit eingeschränkter Bewegungsfähigkeit sowie für adipöse Patienten.

An alle Standorten stehen Ihnen so genannte halboffene Magnetresonanztomographen zur Verfügung. Gegenüber konventionellen MRT-Geräten verfügen diese über eine wesentlich breitere und kürzere Öffnung, die einen CT-ähnlichen Komfort bietet, sowie eine kürzere Bauart. Im Gegensatz zu so genannten offenen MRT-Geräten, die nur eine Feldstärke von 0,2 und 1 Tesla haben, bieten die halboffenen Geräte eine Feldstärke von mindestens 1,5 Tesla. Somit sind im halboffenen MRT auch anspruchsvolle, hochauflösende Untersuchungen in vertretbarer Untersuchungszeit möglich.

Der Komfort während der Untersuchung ist damit gegenüber anderen Geräten deutlich gesteigert.

In vielen Fällen ist eine Positionierung des Kopfes außerhalb des Geräts möglich (z. B. bei Knie- und Sprunggelenk). Bei Untersuchungen der Hüfte oder Lendenwirbelsäule ist der Kopf am Rand der Öffnung des Geräts.

Bei Untersuchungen des Kopfes, der Halswirbelsäule (HWS) oder der Schultern, bei denen der Kopf innerhalb des Magnetresonanztomographen platziert sein muss, verbleibt über dem Gesicht ein Freiraum von ca. 30 cm. Bei sehr ausgeprägter Platzangst besteht nach Rücksprache gegebenenfalls auch die Möglichkeit die Untersuchung unter Sedierung oder im CT durchzuführen.

Gerne können Sie uns bei der telefonischen Terminvereinbarung über Ihre besonderen Anforderungen informieren und wir besprechen gemeinsam die für Sie optimale Untersuchungsmöglichkeit.


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MRT, CT, Brustdiagnostik, Nuklearmedizin, Röntgen, Sonografie, Knochendichtemessung

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