Mammographie

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Mammographie und Mammadiagnostik

Als Mammographie wird die Röntgenuntersuchung der Brust (lat. mamma) bezeichnet. Neben anderen Verfahren (u.a. Sonographie) ist das Ziel sowohl die Früherkennung von Brustkrebs (Mammakarzinom) als auch die Abklärung von Brustbeschwerden. Brustkrebs ist die häufigste bösartige Erkrankung bei Frauen. Im Rahmen des Mammographie-Screening-Programms werden Frauen daher zwischen dem 50. und 69. Lebensjahr alle 2 Jahre zu einer Routine-Mammografie eingeladen. Lesen Sie hier weiter, welche Verfahren es in der Mammadiognostik gibt, wie eine Mammographie Untersuchung bei uns im Mammo Zentrum München abläuft, wie Sie sich vorbereiten können und ob eine Mammografie weh tut.

Mammo Zentrum München

Herzlich Willkommen im MZM

Unsere umfassende Mammadiagnostik beinhaltet fortschritliche diagnostischen Methoden zur Brustkrebsfrüherkennung, Brustkrebsdiagnostik und Tumornachsorge. 

Durch unsere Kooperation mit behandelnden Ärzten, Kliniken und Brustzentren ermöglichen wir eine interdisziplinäre Zusammenarbeit. So können wir für eine zielgerichtete Diagnostik als Voraussetzung für eine optimale Therapieplanung sorgen. Unser Kompetenz-Team Mammographie steht Ihnen zu fachlichen Fragen gerne per Kontaktformular zur Verfügung. Schreiben Sie uns.

Terminvereinbarung

Mammographie-Screening-Programm

Mehr zur Post von "Zentrale Stelle Bayern"

Die Zentrale Stelle Mammographie-Screeening Bayern ist die Terminvergabestelle für das Mammo Screnning Programm. Nur mit deren Einladung können Sie an dem bundesweiten Programm teilnehmen. In der Einladung erhalten Sie einen festgelegten Termin in einer Erstellerpraxis. Terminänderungen müssen direkt über die zentrale Stelle erfolgen.

Wir sind einerseits Ersteller-Praxis in der Screening-Einheit Oberbayern-Süd und anderseits sind unsere Ärzte Dr. Schubert, Dr. Schneider und Dr. Schloßbauer Programmverantwortliche Ärzte und stehen Ihnen bei Bedarf zur Verfügung.

zum Mammo Screening

Digitale Mammographie

Zentrale Untersuchungsmethode

Die volldigitale, dosissparende Mammographie ist die zentrale Untersuchungsmethode für die Mammadiagnostik. Wir führen alle Mammographien in verlustfreier digitaler Technik durch. Dies führt zu einer erheblichen Dosisreduktion und wird von einigen Herstellern "Microdosis" genannt. 

In der Regel wird ergänzend zur Mammographie noch eine Ultraschallunteruchung (Mammasonographie) durchgeführt. Bei speziellen Fragestellungen kann auch eine Kernspintomographie der Brust erfolgen.

MZM-Mammographie Flyer (PDF)

Mammographie sinnvoll oder nicht

Ab wann und wie oft zur Mammographie?

Generell ist die Krebsfrüherkennung mittels Mammographie ab dem 50. Lebensjahr alle 2 Jahre im Rahmen des Mammo Screeningprogramms (Bundestagsbeschluss, Bundesmantelvertrag) deutschlandweit festgelegt. Der Grund dafür ist, dass das Brustkrebsrisiko bei Frauen mit dem Lebensalter ansteigt. In den USA wird das Screening bereits ab dem 40. Lebensjahr angeboten. Europäische Fachleute sind sich einig, dass eine Untersuchung in jüngeren Jahren ohne jegliche Beschwerden, das heißt z.B. bei Schmerzen oder tastbaren Knoten, statistisch nicht sinnvoll ist.

Sind Sie wegen Ihrer familären Vorgeschichte unsicher oder haben Sie Brustbeschwerden, dann besprechen Sie sich mit Ihrem Frauenarzt, ob eine Vorstellung bei uns zur Brustdiagnostik sinnvoll ist.

Mammographie und Schmerzen

Tut eine Mammographie Untersuchung weh?

Für eine optimale Bildqualität mit minimaler Röntgenstrahlung muss bei der Mammographie eine Kompression der Brust erfolgen. Dabei entsteht ein Druckgefühl, ähnlich wie wenn man die Brust kräftig mit beiden flachen Händen zusammendrückt. Um Schmerzen zu vermeiden, empfehlen wir die Durchführung der Untersuchung bevorzugt zwischen dem 7. und 15. Zyklustag. Das MZM-Personal achtet sehr auf die schonende, schmerzarme Durchführung der Mammografie.

Mammographie Früherkennung

Mammographie ist keine Vorsorge

Das Mammographieverfahren ist eine Methode zur Früherkennung von Brustkrebs. Ziel ist, den bösartigen Befund frühzeitig zu erkennen, da der Erkrankungsverlauf entscheidend von der Tumorgröße abhängt. Daher ist die Mammografie keine Vorsorgeuntersuchung. Aus unserer Sicht kann man daher nicht von der "Vorsorge Mammographie" sprechen. Anders bei der Darmspiegelung: Dort kann ein Polyp erkannt werden, bevor er bösartig wird. Dazu passt der Begriff Vorsorge.

Mammographie Vorbereitung

Wie kann ich mich auf die Mammographie vorbereiten?

Wenn Sie bereits an anderer Stelle zu einer Mammografie waren, bringen Sie uns, wenn zur Hand, die Voraufnahmen mit. Bitte wenden Sie am Tag der Untersuchung keine Hautcreme im Brustbereich an.

Weitere Verfahren in der Mammadiagnostik

Mammasonographie

Ultraschalluntersuchung der Brust

Die Sonographie (Ultraschall) der Mamma ist bei Frauen unter 40 Jahren in der Regel die primäre Untersuchungsmethode. Für die Untersuchung werden nur hochauflösende Geräte der neuesten Generation verwendet.

Die Sonographie eignet sich hervorragend zur Abklärung von Tastbefunden. Zysten können sehr einfach von soliden Herdbefunden unterschieden werden.

Neben der Untersuchung des Brustdrüsengewebes kann auch eine Darstellung der Lymphknoten, z.B. in der Achselhöhle, erfolgen.

Mamma-MRT

MRT-Untersuchung der Brust

Die Mamma-MRT ist eine ergänzende Spezialmethode der Mammadiagnostik für bestimmte Indikationen. Die Untersuchungsprotokolle sind bei uns maximal optimiert, für eine hervorragende Bildqualität und diagnostische Aussagekraft.

Die Untersuchung erfolgt in einem Magnetresonanztomografen (MRT) mit einer speziellen Oberflächenspule für die Brust.

Die Mamma-MRT ist bei sinnvollem Einsatz eine sehr gute ergänzende Methode.

Mamma-Biopsie

Zur Abklärung verdächtiger Brustbefunde wird ggf. eine Biopsie (Gewebeprobe-Entnahme) durchgeführt. Sie dient zur Entnahme eines Biopsats. Der Pathologe führt damit eine mikroskopische Analyse durch (Histopathologie). In den meisten Fällen erfolgt die Biopsie unter sonografischer Kontrolle (Ultraschall) mit einer dünnen Nadel von lediglich 1,1 - 2,2 mm Durchmesser. Die Biopsie dauert nur etwas länger als eine Blutabnahme.

Die routinierte Anwendung ist die wichtigste Voraussetzung für höchste Qualität. Selbstverständlich nehmen wir uns viel Zeit für die Besprechung der Indikation, die Aufklärung über die einzelne Methode und die Erläuterung der Ergebnisse.

Für lediglich mammografisch sichtbare, verdächtige Befunde wird die stereotaktische Biopsie angewendet. Auch diese Methode ist schmerzarm in der Durchführung und geht schnell. Inklusive der erforderlichen Planungsaufnahmen und der bildgebenden Kontrolle nach Biopsie dauert die Untersuchung ca. 15 Minuten.

Unter speziellen Voraussetzungen führen wir auch Biopsien unter MRT-Kontrolle durch. Die Biopsie selbst dauert lediglich 2 - 5 Minuten. Für die Planung müssen allerdings eine Reihe von MRT-Aufnahmen erfolgen, so dass die Gesamtuntersuchung eine knappe Stunde in Anspruch nimmt.