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Informationen Nuklearmedizin/ Szintigraphie

Unter Nuklearmedizin (Szintigraphie) versteht man den Einsatz von radioaktiven Stoffen zu Untersuchungs- und Behandlungszwecken

Das Radiopharmakon – die radioaktive Substanz oder die chemische Verbindung der radioaktiven Substanz mit anderen Stoffen -  wird normalerweise in eine Armvene gespritzt. Es verteilt sich über den Blutweg im Körper und sammelt sich je nach Art der verwendeten Substanz in dem gewünschten Organ an.

Zur konventionellen nuklearmedizinischen Diagnostik werden meist Substanzen mit kurzer Halbwertszeit (Stunden bis Tage) verwendet, die Gammastrahlen abgeben und außerhalb des Körpers sehr genau gemessen werden können. Mit einer Spezialkamera (Gammakamera) können Aufnahmen dieser Organe gemacht werden. Das am häufigsten verwendete Isotop ist Technetium-99m (Tc-99m) mit einer kurzen Halbwertszeit von 6 Stunden.

Das bildgebende nuklearmedizinische Verfahren, die Szintigraphie, bildet vorwiegend die Funktion eines Organs oder Organsystems ab, im Gegensatz zu den morphologischen bildgebenden Verfahren (Röntgen, CT, MRT), die hauptsächlich die Struktur zeigen.

Durch die geringe Strahlendosis bei nuklearmedizinischen Untersuchungen gibt es keine wesentlichen Einschränkungen. Während einer Schwangerschaft sollten Untersuchungen mit radioaktiven Substanzen allerdings unterbleiben.

In unserem Zentrum in München werden alle gängigen nuklearmedizinischen Untersuchungen angeboten.

 Wenden Sie sich mit Ihren Nachfragen an unsere Anmeldung:
Telefon: 089 / 896 000 - 0

In der Rubrik Untersuchungsvorbereitung finden Sie Informationen zur Vorbereitung und Aufklärungsbögen.

Schilddrüsenszinitigraphie

  • Funktionsbeurteilung der Schilddrüse und von Schilddrüsenknoten
  • Kontrolle nach Radio-Jod-Therapie 

Skelett- /Knochenszintigraphie

  • Tumornachsorge
  • Entzündliche Knochenerkrankungen
  • Lockerung von Gelenksprothesen (Hüft-TEP, Knie-TEP)
  • Unklare Knochenbeschwerden 

Myokardszintigraphie

  • Erkennung von Funktionsstörungen der Herzkranzgefäße (coronare Herzerkrankung)

Nierenszintigraphie:

  • Funktionsstörungen der Nieren (z.B. Schrumpfniere)
  • Abflussbehinderung der Harnleiter
  • Funktionsbestimmung der Nierenleistung (z.B. vor Chemotherapie oder Hyperthermie)
  • Unklare Blutdruckerhöhung (Ausschluss Nierenarterienstenose)

Lungenszintigraphie

  • Ausschluss Lungenembolie

DAT-Scan

  • Diagnostik M. Parkinson 

Daneben können Sie auch Spezialuntersuchungen durchführen lassen:

  • Entzündungsszintigraphie
  • Speicheldrüsenszintigraphie
  • Nebenschilddrüsenszintigraphie
  • Szintigraphie zur Darstellung endokriner Tumore 

München-Pasing

Radiologie Zentrum

Pippinger Straße 25
81245 München

München Innenstadt

Kernspintomographie und Mammadiagnostik

Nymphenburger Straße 110
80636 München

Gräfelfing

Kernspin- und Computertomographie

Waldstraße 3a und 7
82166 Gräfelfing