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Ein Hirntumor ist eine Neubildung im Gehirn. Grundsätzlich kann der Tumor gutartig (benigne), aber auch bösartig (maligne) sein. Hirntumore entstehen entweder im Hirngewebe oder in den Hirnhäuten. Zu den malignen Gehirntumoren gehört das Glioblastom, das in der Regel sehr aggressiv verläuft. Es ist mit erheblichen Beschwerden verbunden.
Um das Glioblastom zu erkennen, gibt es verschiedene radiologische Methoden. Welche das sind, erklären wir Ihnen in diesem Beitrag.

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Das Glioblastom ist ein bösartiger Hirntumor. Er gehört zu den Gliomen. Dies sind spezielle Arten von Hirntumoren, die sich durch sog. Gliazellen, also Zellen im Nervengewebe, bilden. Die Weltgesundheitsorganisation WHO stuft das Glioblastom mit Grad 4 ein – dem höchsten Schweregrad, den ein (Hirn-)Tumor erreichen kann.
In den meisten Fällen bildet sich der Tumor in einer Großhirnhälfte aus und wächst dann in recht kurzer Zeit über den Balken in die andere Gehirnhemisphäre ein.
Die Symptome, die mit der Krebserkrankung einhergehen, nehmen ungewöhnlich schnell zu. Je nachdem, welche Hirnregion betroffen ist, sind die Symptome unterschiedlich stark ausgeprägt. Typische Beschwerden, die bei einem Glioblastom auftreten können, sind:
Treten die oben genannten Symptome auf, ist es wichtig abzuklären, wo sie ihren Ursprung haben. Besteht der Verdacht auf einen Hirntumor, gilt es zunächst, die Diagnose mit radiologischen Methoden zu sichern – oder im besten Fall auszuschließen.
Zum Nachweis eines Glioblastoms können wir in unserem Radiologischen Zentrum München folgende Untersuchungen durchführen:
Die Magnetresonanztomographie oder Kernspintomographie ist ein strahlungsfreies Röntgenverfahren, mit dem sich weiche Gewebe sehr gut untersuchen lassen. Dazu gehören z. B. Binde-, Muskel- und Nervengewebe, innere Organe und vor allem das Gehirn.
Die MRT hat wichtige Aufgaben bei der Erkennung eines Glioblastoms. Zunächst dient sie der differentialdiagnostischen Abklärung neu aufgetretener Raumforderungen im Gehirn. Außerdem ist die MRT wichtig, um korrekt beurteilen zu können, wie die Patientin oder der Patient auf unterschiedliche Therapien anspricht.
Weitere Informationen: MRT München
Die Computertomographie erzeugt Schnittbilder des Körpers. Mit dieser Untersuchung ist es auch möglich, Organe dreidimensional darzustellen. Die CT ermöglicht es uns u. a., die Größe und Lage eines Tumors einzuschätzen. Auch über seine Eigenschaften wie Einblutungen oder Verkalkungen lassen sich Aussagen treffen. Außerdem können wir mit der CT-Untersuchung beurteilen, ob ein Tumor bereits Absiedlungen in anderen Organen gebildet hat. Um diese Fragen zu beantworten, ist in manchen Fällen die Gabe eines Kontrastmittels notwendig. Damit kann die Darstellung des Tumors verbessert werden.
Mehr zum Thema: CT München
Übrigens: Um die bestmögliche Behandlung zu planen, ist es für Ihre Neurologin oder Ihren Neurologen wichtig zu wissen, in welchem Stadium sich das Glioblastom befindet, wo genau es sich befindet und welche individuellen Eigenschaften das Tumorgewebe hat. Auch dies können wir mit unseren bildgebenden Untersuchungen feststellen.
Im RZM sind wir u. a. auf die sog. onkologische Bildgebung spezialisiert. Unsere Ärztinnen und Ärzte sind in der onkologischen Diagnostik und in modernen Therapieverfahren ausgebildet. Sie verfügen über jahrelange Erfahrung in der interdisziplinären Betreuung bzw. Untersuchung von Krebspatientinnen und -patienten. Die Befundung erfolgt – neben der Berücksichtigung bereits laufender Therapien – im Kontext aktueller Tumorklassifikationen und nach standardisierten Response-Kriterien.
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