RZM_0018_nuklearebildgebung

Nuklearmedizin

Nuklearmedizinische Verfahren machen Stoffwechsel- und Krankheitsprozesse im Körper unter Verwendung radioaktiver Substanzen sichtbar.
Neben der planaren Szintigraphie steht die SPECT (Single-Photon-Emissions-Tomographie) zur Beurteilung der Stoffwechselaktivität  in Organen wie Herz, Gehirn oder Knochen zur Verfügung. Die anatomischen Strukturen der Organe lassen sich jedoch wesentlich besser mit der Computertomographie darstellen.
Das von uns vor etwa 1 Jahr in Betrieb genommene SPECT/CT-Gerät der neuesten Generation kombiniert beide Untersuchungsmethoden und deren Vorteile in einem Gerät und ermöglicht es, die Stoffwechselvorgänge exakt den anatomischen Strukturen zuzuordnen. Dieses neue Hybrid-Verfahren gewinnt zunehmend an Bedeutung, insbesondere in der onkologischen Bildgebung bei Diagnose und Verlaufskontrolle von Krebserkrankungen, aber auch bei zahlreichen orthopädischen Fragestellungen.

 

Ansprechpartner:

Dr. med. Johannes Stemplinger, Facharzt für Nuklearmedizin und Diagnostische Radiologie

Wir bieten in unserer Abteilung ein breites Spektrum nuklearmedizinische Untersuchungen an, besondere Schwerpunkte sind dabei:

  • die Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Schilddrüse und der Nebenschilddrüse
  • die Skelettszintigraphie bei onkologischen, orthopädischen und rheumatologischen Fragestellungen
  • die Hirnszintigraphie in der Diagnostik von Parkinson-Syndromen
  • die Nuklearkardiologie
  • die Nierenfunktionsszintigraphie
  • die Sentinel-Lymphknoten-Szintigraphie
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