Wie kann man eine Trigeminusneuralgie nachweisen?
Die Trigeminusneuralgie äußert sich in plötzlich auftretenden, heftigen Gesichtsschmerzen, die meist nur wenige Sekunden anhalten, aber immer wieder von Neuem auftreten. Diese quälenden Schmerzen können auf eine Schädigung des Trigeminusnervs zurückzuführen sein. Doch wie lässt sich die Diagnose für eine effektive Behandlung sichern? Wie lässt sich die Trigeminusneuralgie nachweisen?
Was ist eine Trigeminusneuralgie?
Der Nervus trigeminus ist der fünfte Hirnnerv. Etwa in Höhe des Ohrläppchens teilt er sich in drei Hauptäste. Diese Nervenstränge enthalten sensible und motorische Fasern. Der Trigeminusnerv versorgt wichtige Gesichtsabschnitte mit Gefühlswahrnehmungen: das Gesicht (einschließlich Stirn, Kopfbereich und Augen), Nasenhöhle, Oberkiefer, Unterkiefer, Mundhöhle, Kaumuskulatur und Kinn. Auch Bewegungen in diesen Bereichen sind mit seiner Hilfe möglich.
Ist der Trigeminusnerv gereizt, irritiert oder geschädigt, spricht man von einer Trigeminusneuralgie. Die marternden, starken Schmerzattacken können bis zu hundert Mal am Tag auftreten – oft infolge bestimmter Trigger wie Berührungen der Gesichtshaut, Kauen, Trinken, Schlucken, Sprechen oder Zähneputzen.
Die blitzartigen Schmerzen der Trigeminusneuralgie gehören zu den stärksten Schmerzformen überhaupt.
Radiologische Diagnostik der Trigeminusneuralgie in München
Im Radiologischen Zentrum München sind wir u. a. auf die Neuroradiologie spezialisiert. Mit der MRT und CT bieten wir eine hochspezialisierte neuroradiologische Diagnostik an. Auf diese Weise können wir dabei helfen, Gründe für eine Trigeminusneuralgie zu erkennen und den Grundstein für Ihre zielgerichtete, weiterführende Behandlung zu legen.